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Hörgeräte reinigen und pflegen: Welche Handgriffe helfen täglich, wann sind Filter oder Schirmchen zu wechseln und wann ist eine Wartung sinnvoll? Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Schritte; beachten Sie ergänzend die Anleitung Ihres Modells.

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Zwei Signia Pure Charge&Go IX Hörgeräte mit Ladestation
Zwei Signia Pure Charge&Go IX Hörgeräte mit Ladestation.

1. Tägliche Pflegeroutine für Hörgeräte

Eine einfache, aber konsequente Routine ist die Grundlage dafür, dass Hörgeräte über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren. Am Abend, wenn die Geräte abgelegt werden, lohnt sich ein kurzer Blick auf sichtbare Verschmutzungen und ein trockenes Abwischen mit einem weichen Tuch. Wer diese Routine fest in den Tagesablauf einbaut, spart sich später aufwendigere Reinigungsschritte.

Was täglich sinnvoll ist

Nach dem Tragen sollten die Geräte äußerlich von Hautfett, Staub und eventuellen Cerumen-Resten befreit werden. Ein trockenes, weiches Tuch reicht für diesen Schritt in der Regel aus, auf Feuchttücher oder Reinigungsmittel sollte ohne Rücksprache mit dem Hörakustiker verzichtet werden. Auch die Öffnungen des Mikrofons und des Lautsprechers verdienen einen kurzen prüfenden Blick, da sich dort leicht Rückstände ansammeln.

Wer Batterien verwendet, öffnet abends die Batterieklappe, damit Restfeuchtigkeit entweichen kann und die Batterie geschont wird. Bei wiederaufladbaren Geräten wird das Hörgerät stattdessen in die Ladestation gelegt, damit es über Nacht aufgeladen wird und am nächsten Morgen einsatzbereit ist. Beide Varianten profitieren davon, an einem festen, staubfreien Ort aufbewahrt zu werden.

Hinweis: Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller freigegebene Reinigungsmittel und Zubehörteile, um die Geräte nicht zu beschädigen.

Feste Rituale schaffen

Es hilft, die Pflege der Hörgeräte an eine bereits bestehende Abendroutine zu koppeln, etwa direkt nach dem Zähneputzen oder beim Ablegen der Brille. Ein fester Platz auf dem Nachttisch oder im Badezimmer sorgt zusätzlich dafür, dass die Geräte nicht verlegt werden und morgens sofort griffbereit sind. Wer diese kleinen Gewohnheiten etabliert, muss nicht mehr aktiv daran denken, sondern erledigt die Pflege fast automatisch.

Auch Hände sauber und trocken zu halten, bevor die Geräte angefasst werden, trägt zur Pflege bei, da Hautfett und Cremerückstände sonst an die empfindlichen Bauteile gelangen können. Wer regelmäßig Handcreme verwendet, sollte vor dem Einsetzen der Geräte kurz warten, bis die Creme eingezogen ist.

2. Wöchentliche Pflege und gründlichere Reinigung

Zusätzlich zur täglichen Routine lohnt sich einmal pro Woche eine gründlichere Reinigung, bei der die Geräte genauer betrachtet werden. Dabei können mitgelieferte Reinigungswerkzeuge wie Bürstchen oder Reinigungsdrähtchen zum Einsatz kommen, um kleine Öffnungen von Ablagerungen zu befreien. Wichtig ist, dabei sanft vorzugehen, da die Bauteile empfindlich sind und Druck oder scharfe Gegenstände Schäden verursachen können.

Ohrpassstücke und Otoplastiken reinigen

Ohrpassstücke und individuell angefertigte Otoplastiken kommen in direkten Kontakt mit dem Gehörgang und sollten daher besonders sorgfältig gepflegt werden. Sie können in der Regel abgenommen und separat vom restlichen Hörgerät gereinigt werden, wobei die genaue Vorgehensweise vom Material abhängt. Im Zweifel gibt der Hörakustiker Auskunft darüber, welches Reinigungsmittel für das jeweilige Material geeignet ist.

Auch der Schallschlauch bei manchen Bauformen verdient Aufmerksamkeit, da sich hier über die Zeit Feuchtigkeit und Ohrenschmalz ansammeln können. Eine regelmäßige Kontrolle hilft, Verstopfungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie die Klangqualität beeinträchtigen. Bei Unsicherheiten ist es sinnvoller, das Bauteil beim nächsten Termin fachgerecht prüfen zu lassen, statt selbst mit ungeeigneten Hilfsmitteln zu hantieren.

  • Gehäuse wöchentlich mit weichem Tuch reinigen
  • Öffnungen mit mitgeliefertem Bürstchen von Ablagerungen befreien
  • Ohrpassstücke bei Bedarf abnehmen und separat reinigen
  • Schallschlauch auf Verstopfungen und Verschleiß prüfen
  • Filter und Schirmchen auf sichtbaren Verschleiß kontrollieren
  • Trockenbox regelmäßig für die Aufbewahrung nutzen

Sichtprüfung als fester Bestandteil

Neben der eigentlichen Reinigung lohnt sich bei der wöchentlichen Routine auch eine kurze Sichtprüfung der gesamten Geräte. Dabei kann auf feine Risse im Gehäuse, lose Bauteile oder eine ungewöhnliche Verfärbung geachtet werden, die auf Verschleiß oder Feuchtigkeitseinwirkung hindeuten könnten. Solche Auffälligkeiten sollten möglichst zeitnah beim nächsten Termin angesprochen werden, damit größere Schäden vermieden werden.

3. Feuchtigkeit vermeiden: die Rolle der Trockenbox

Feuchtigkeit gilt als einer der häufigsten Gründe für Funktionsstörungen bei Hörgeräten, da die empfindliche Elektronik empfindlich auf Nässe reagiert. Schon Schweiß, Luftfeuchtigkeit oder Kondenswasser können über die Zeit Spuren hinterlassen, wenn die Geräte nicht ausreichend trocknen können. Eine Trockenbox ist daher ein einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel im Alltag.

Elektrische und einfache Trockenboxen im Vergleich

Es gibt einfache Trockenboxen mit Trockenperlen oder Granulat sowie elektrische Varianten, die aktiv Wärme und Luftzirkulation erzeugen. Elektrische Modelle arbeiten in der Regel gründlicher und werden von vielen Nutzerinnen und Nutzern als praktischer empfunden, insbesondere in feuchten Jahreszeiten oder bei stärkerem Schwitzen. Welche Variante im Einzelfall passt, kann im Beratungsgespräch besprochen werden.

Über Nacht in die Trockenbox gelegt zu werden, sollte für Hörgeräte möglichst zur festen Gewohnheit werden, besonders nach sportlicher Betätigung oder an schwülen Tagen. Auch nach ungeplantem Kontakt mit Feuchtigkeit, etwa durch Regen, ist eine gründliche Trocknung wichtig, bevor die Geräte wieder eingesetzt werden. So lässt sich das Risiko von Feuchtigkeitsschäden spürbar reduzieren.

Eine trockene Aufbewahrung über Nacht ist eine der wirksamsten Pflegemaßnahmen überhaupt.

Trocknung nach besonderen Anlässen

Neben der täglichen Routine gibt es Situationen, in denen eine zusätzliche, gründlichere Trocknung sinnvoll ist, etwa nach einem verregneten Spaziergang, einem Saunabesuch oder einer schweißtreibenden Feier. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, die Geräte länger als gewohnt in der Trockenbox zu belassen, bevor sie wieder eingesetzt werden. Wer regelmäßig in feuchten Umgebungen unterwegs ist, profitiert besonders von einer elektrischen Trockenbox mit gleichbleibender Trocknungsleistung.

4. Filter, Schirmchen und Akku- beziehungsweise Batteriepflege

Viele Hörgeräte verfügen über kleine Filter, die den Lautsprecher vor Ohrenschmalz schützen. Diese Filter, oft als Wax-Guard oder Cerumenschutz bezeichnet, sollten regelmäßig gewechselt werden, da ein verstopfter Filter die Klangqualität deutlich beeinträchtigen kann. Der Wechsel ist mit dem passenden Werkzeug meist unkompliziert und wird bei Bedarf auch im Rahmen eines Service-Termins durchgeführt.

Schirmchen und offene Anpassungen

Bei offenen Anpassungen kommen häufig kleine Schirmchen zum Einsatz, die ebenfalls regelmäßig ausgetauscht werden sollten, da sie durch Verschmutzung an Wirksamkeit verlieren können. Ein Vorrat an Ersatzteilen im Haushalt erleichtert es, diesen Wechsel selbstständig und zeitnah vorzunehmen, sobald es notwendig wird.

Bei wiederaufladbaren Geräten spielt der Umgang mit dem Akku eine wichtige Rolle für die Langlebigkeit. Es empfiehlt sich, die Geräte regelmäßig vollständig aufzuladen und die Ladestation an einem sauberen, trockenen Ort aufzustellen. Bei batteriebetriebenen Geräten wiederum sollten Batterien trocken und nicht zu warm gelagert werden, da Hitze die Haltbarkeit verringern kann.

  1. Filter prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Cerumenschutz verstopft oder verschmutzt ist.
  2. Filter wechseln: Tauschen Sie den Filter mit dem passenden Werkzeug gegen ein neues Exemplar aus.
  3. Schirmchen kontrollieren: Prüfen Sie offene Anpassungen auf Verschleiß und wechseln Sie bei Bedarf.
  4. Akku laden: Legen Sie wiederaufladbare Geräte täglich vollständig in die Ladestation.
  5. Batterien lagern: Bewahren Sie Batterien trocken und bei Zimmertemperatur auf.

Ersatzteile rechtzeitig nachbestellen

Damit ein Filter- oder Schirmchenwechsel nicht an fehlendem Nachschub scheitert, empfiehlt es sich, den eigenen Vorrat regelmäßig zu kontrollieren und rechtzeitig neue Ersatzteile zu besorgen. Viele Fachbetriebe bieten passende Sets an, die auf die jeweilige Geräteserie abgestimmt sind. Wer unsicher ist, welches Teil zum eigenen Modell passt, kann dies unkompliziert beim nächsten Termin klären lassen.

Zubehör und Pflegeprodukte

Passendes Zubehör für die tägliche Pflege Ihrer Hörgeräte finden Sie in unserem Zubehör-Bereich oder direkt im Beratungsgespräch in 1040 Wien.

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Zwei Oticon Intent Hörgeräte neben einem Smartphone mit geöffneter Hörgeräte-App
Zwei Oticon Intent Hörgeräte neben einem Smartphone mit geöffneter Hörgeräte-App.

5. Hörgeräte bei Reisen und sportlicher Aktivität

Wer viel unterwegs ist oder regelmäßig Sport treibt, sollte der Pflege der Hörgeräte besondere Aufmerksamkeit widmen. Schweiß, Temperaturschwankungen und wechselnde Luftfeuchtigkeit stellen zusätzliche Belastungen für die Technik dar. Eine kleine Reiseausstattung mit Reinigungstuch, Ersatzfiltern und gegebenenfalls Ersatzbatterien ist auf längeren Reisen empfehlenswert.

Sport und schweißtreibende Aktivitäten

Beim Sport kann Schweiß in die Geräte eindringen, weshalb eine gründliche Reinigung und Trocknung nach dem Training besonders wichtig ist. Manche Nutzerinnen und Nutzer bevorzugen bei sehr schweißtreibenden Aktivitäten spezielle Schutzhüllen oder Sportclips, die zusätzlichen Halt geben und die Geräte vor Nässe schützen. Ob ein solches Zubehör sinnvoll ist, hängt von der individuellen Aktivität und Bauform ab.

Auf Reisen sollten Hörgeräte nach Möglichkeit im Handgepäck transportiert werden, um sie vor extremen Temperaturen im Frachtraum zu schützen. Auch beim Aufenthalt am Strand oder Pool ist Vorsicht geboten, da Sand und Wasser der Technik schaden können. Eine schützende Aufbewahrungsbox für unterwegs gehört daher zur sinnvollen Grundausstattung.

Vor längeren Reisen kann es außerdem hilfreich sein, die Geräte im Rahmen eines Termins überprüfen zu lassen, damit unterwegs keine unangenehmen Überraschungen auftreten. Wer weiß, dass die Technik gut gewartet ist, kann entspannter reisen und sich auf sein Hörvermögen verlassen.

Klimatische Unterschiede beachten

Bei Reisen in Regionen mit deutlich anderem Klima, etwa sehr feuchter Hitze oder trockener Kälte, sollten Hörgeräte besonders sorgfältig gepflegt werden. Starke Temperaturschwankungen, etwa durch Klimaanlagen, können zu Kondensationsbildung im Geräteinneren führen. Eine zusätzliche Trocknungsphase nach der Ankunft am Reiseziel kann in solchen Fällen sinnvoll sein.

6. Typische Fehler in der Pflege vermeiden

Auch mit guten Absichten schleichen sich im Alltag manchmal Fehler bei der Pflege von Hörgeräten ein. Ein häufiger Fehler ist der direkte Kontakt mit Wasser, etwa beim Duschen, Schwimmen oder beim Abwaschen des Geschirrs mit eingesetzten Geräten. Auch wenn manche moderne Modelle über einen gewissen Feuchtigkeitsschutz verfügen, sollte direkter Wasserkontakt grundsätzlich vermieden werden.

Hitze, Haarspray und aggressive Reinigungsmittel

Hinweis: Nehmen Sie bei technischen Problemen keine eigenständigen Reparaturversuche am Geräteinneren vor, sondern wenden Sie sich an den Hörakustiker.

Ein weiterer typischer Fehler ist die Lagerung in der Nähe von Heizkörpern, in der prallen Sonne oder im aufgeheizten Auto, da hohe Temperaturen Elektronik und Kunststoffbauteile schädigen können. Auch Haarspray und andere Sprays sollten möglichst nicht in der Nähe der eingesetzten Geräte verwendet werden, da feine Partikel in die Mikrofonöffnungen gelangen und diese verstopfen können.

Aggressive Reinigungsmittel, Alkohol oder scharfe Gegenstände zur Reinigung von Öffnungen zählen ebenfalls zu den vermeidbaren Fehlern, die im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden führen. Verwenden Sie ausschließlich freigegebenes Zubehör und wenden Sie sich bei Unsicherheiten lieber an den Hörakustiker, statt eigene Experimente durchzuführen.

Wann ein Service-Termin sinnvoll ist, lässt sich nicht immer eindeutig selbst beurteilen. Bei nachlassender Klangqualität, ungewöhnlichen Geräuschen oder sichtbarem Verschleiß empfiehlt sich eine fachliche Prüfung. In unserem Service in 1040 Wien werden Hörgeräte gereinigt, geprüft und bei Bedarf angepasst, damit sie zuverlässig funktionieren.

Signia Silk Charge&Go IX Im-Ohr-Hörgeräte in der Ladestation und auf einer Hand
Signia Silk Charge&Go IX Im-Ohr-Hörgeräte in der Ladestation und auf einer Hand.

7. Sinnvolles Zubehör für die tägliche Pflege

Neben der Grundausstattung des Herstellers gibt es zusätzliches Zubehör, das die tägliche Pflege erleichtern kann. Dazu zählen Reinigungssets mit Bürstchen und Reinigungsdraht, zusätzliche Trockenboxen für unterwegs sowie Ersatzfilter und Schirmchen in verschiedenen Größen. Wer stets einen kleinen Vorrat griffbereit hat, kann kleinere Wartungsschritte selbstständig und ohne Zeitverlust erledigen.

Ladezubehör und Ersatzteile

Bei wiederaufladbaren Systemen lohnt sich unter Umständen eine zweite Ladestation für unterwegs oder das Büro, damit die Geräte auch außerhalb der eigenen vier Wände geladen werden können. Auch Ersatzkabel und passende Netzteile gehören zu einer durchdachten Ausstattung, insbesondere für Menschen, die häufig reisen oder pendeln.

Zubehör, das nicht vom Hersteller oder vom Hörakustiker freigegeben ist, sollte mit Vorsicht behandelt werden, da es unter Umständen nicht optimal zur jeweiligen Bauform passt. Im persönlichen Gespräch in Wien wird geklärt, welches Zubehör für die individuelle Hörgeräteversorgung sinnvoll ist und wie es richtig angewendet wird.

Wer regelmäßig pflegt und Verschleißteile rechtzeitig austauscht, trägt maßgeblich dazu bei, dass Hörgeräte über die gesamte Nutzungsdauer zuverlässig funktionieren. Für weiterführende Themen rund um Hörminderung und die passende Versorgung lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber, etwa zum Ablauf eines Erstgesprächs beim Hörakustiker.

Aufbewahrung als Teil der Ausstattung

Eine stabile, gepolsterte Aufbewahrungsbox schützt die Geräte, wenn sie einmal nicht getragen werden, etwa beim Sport oder in der Nacht. Auch eine kleine Schlaufe oder ein Sicherungsclip kann sinnvoll sein, um ein versehentliches Herunterfallen bei aktiven Tätigkeiten zu vermeiden. Solches Zubehör wird häufig im Rahmen der Erstversorgung besprochen, kann aber auch nachträglich ergänzt werden.

Gute Pflege beginnt bei der richtigen Aufbewahrung – nicht erst bei der Reinigung.

8. Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine Hörgeräte reinigen?

Eine kurze äußerliche Reinigung ist täglich sinnvoll, eine gründlichere Reinigung mit Bürstchen und Reinigungswerkzeug etwa einmal wöchentlich. Wie oft ein Filterwechsel notwendig ist, hängt von der individuellen Nutzung ab. Im Zweifel gibt der Hörakustiker konkrete Empfehlungen.

Darf ich meine Hörgeräte mit Wasser reinigen?

Direkter Kontakt mit Wasser sollte grundsätzlich vermieden werden, auch wenn manche Geräte über einen gewissen Feuchtigkeitsschutz verfügen. Zur Reinigung eignen sich ein trockenes Tuch sowie vom Hersteller freigegebene Reinigungsmittel. Bei Unsicherheiten hilft eine Rückfrage beim Hörakustiker.

Wie oft sollte ich den Filter wechseln?

Wie häufig ein Filterwechsel nötig ist, hängt von der individuellen Ohrenschmalzproduktion und der täglichen Tragedauer ab. Ein verstopfter Filter macht sich meist durch eine schlechtere Klangqualität bemerkbar. Ein Vorrat an Ersatzfiltern erleichtert den rechtzeitigen Austausch.

Wozu dient eine Trockenbox?

Eine Trockenbox entzieht den Hörgeräten Feuchtigkeit, die sich durch Schweiß oder Luftfeuchtigkeit ansammeln kann. Sie trägt dazu bei, die empfindliche Elektronik vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen. Elektrische Modelle arbeiten meist gründlicher als einfache Varianten mit Trockenperlen.

Woran erkenne ich, dass ein Service-Termin nötig ist?

Anzeichen können eine nachlassende Klangqualität, ungewöhnliche Geräusche oder sichtbarer Verschleiß an Bauteilen sein. Auch nach längerer Zeit ohne fachliche Prüfung ist ein Termin sinnvoll. Im Service werden Hörgeräte gereinigt, geprüft und bei Bedarf angepasst.

Kann ich Hörgeräte beim Sport tragen?

Grundsätzlich können Hörgeräte auch beim Sport getragen werden, wobei nach schweißtreibenden Aktivitäten eine gründliche Reinigung und Trocknung wichtig ist. Bei sehr intensivem Training kann zusätzliches Schutzzubehör sinnvoll sein. Welche Lösung passt, wird im Beratungsgespräch besprochen.

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Lassen Sie Ihre Hörgeräte bei HÖREXPERT in 1040 Wien professionell prüfen und reinigen – rufen Sie uns an unter +43 664 200 2225.

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